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Annahme der Strategie „Europa 2020“ durch den Europäischen Rat – Die falsche Strategie für die Zukunft Europas

Freitag, 18. Juni 2010

Anlässlich der Annahme der Strategie „Europa 2020″ durch den Europäischen Rat erklärt die stellvertretende europapolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Eva Högl:

Die Strategie „Europa 2020″, die jetzt vom Europäischen Rat angenommen wurde, ist die falsche Strategie für Europa. Die Lehren aus der Wirtschafts- und Finanzkrise wurden nicht gezogen. Weiterhin bleibt die Strategie der EU einseitig auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet.

Die Chance auf eine nachhaltige, kohärente und einheitliche Strategie zur ökonomischen, sozialen und ökologischen Entwicklung der Union wurde verspielt. Die soziale Dimension der Strategie spielt weiterhin nur eine Nebenrolle und wird weitgehend auf Armutsbekämpfung reduziert.

Es werden lediglich abstrakte Beschäftigungsquoten angestrebt, die Verbesserung der Qualität der Arbeit ist dagegen kein Ziel dieser Strategie. Eine erfolgreiche Wirtschaft braucht soziale Fortschritte. Menschen, die von ihrer Arbeit leben und ihre Familien versorgen können, die Planungssicherheit haben und sich in ihrer Arbeit wohlfühlen, sind der beste Erfolgsgarant für Unternehmen und Betriebe.

Die SPD setzt sich daher für eine Sozialunion ein, die neben die bestehende Wirtschafts- und Währungsunion tritt. Nur so können wir wirksame Maßnahmen für die Beschäftigten, wie verbindliche Mindestlöhne oder volle Entgeltgleichheit für Frauen und Männer, in der gesamten Europäischen Union umsetzen.

SWIFT: EU gibt Startschuss für Neuverhandlungen

Montag, 10. Mai 2010

Der Rat der Außenminister der Europäischen Union hat heute in Brüssel das Verhandlungsmandat für ein neues SWIFT-Abkommen beschlossen. Damit kann das Bankdaten-Abkommen mit den USA neu verhandelt werden.

Das EU-Parlament hat den ersten Entwurf des SWIFT-Abkommens auf Grund erheblicher datenschutzrechtlicher Bedenken abgelehnt. Die SPD-Bundestagsfraktion teilt diese Bedenken. Wir fordern ein neues Abkommen, das die Bürgerrechte in Europa ausreichend berücksichtigt.

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Ein soziales Europa - nur mit der SPE

Montag, 08. Februar 2010

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Mit Blick auf die EU 2020-Strategie, die in den kommenden Wochen von der Europäischen Kommission vorgeschlagen werden soll, diskutierte ich in der letzten Woche beim SPE-Netzwerk “Soziales Europa” mit Abgeordneten aus dem Europäischen Parlament und Vertreterinnen und Vertretern der Sozialdemokratischen Partei Europas über eine stärkere soziale Ausrichtung auf europäischer Ebene.

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Bundestag ebnet Weg für Lissabon-Vertrag

Donnerstag, 10. September 2009

Ein wichtiger Schritt für Deutschland und Europa - nach nur kurzer Vorlaufzeit hat der Deutsche Bundestag am Dienstag die Begleitgesetze zum EU-Reformvertrag von Lissabon mit überwältigender Mehrheit angenommen. 446 Abgeordnete stimmten in namentlicher Abstimmung dafür, 46 dagegen. Es gab zwei Enthaltungen. Damit wurde die notwendige Zweidrittelmehrheit für die vier Zusatzgesetze zum Reformvertrag erreicht, die binnen der letzten zwei Monate formuliert worden waren.

Die Gesetze regeln die Rolle von Bundestag und Bundesrat gegenüber der Europäischen Union sowie das Verhältnis zwischen Bundesregierung und Parlament. Dazu hatte Ende Juni das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung eine stärkere Mitbestimmung von Bundestag und Bundesrat in der EU-Politik gefordert.

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Europa - CSU und Linkspartei haben ihre Ziele nicht erreicht

Montag, 31. August 2009

Die heute zustande gekommene Einigung zwischen der SPD und ihrem Koalitionspartner sowie den Bundesländern über das neue Begleitgesetz, dass die Rechte von Bundestag und Bundesrat in Angelegenheiten der Europäischen Union deutlich stärkt, ist eine sehr gute Nachricht für Deutschland und ganz Europa. (weiterlesen…)